Historie

1888

Auguste Philippe Denis Detombay gründet 1887 die Rölsdorfer Dampfkesselfabrik Aug. Detombay, die am 9. September 1888 in das Handelsregister eingetragen wird. Es folgt die rasche Expansion der Herstellung genieteter Dampfkessel und die Erweiterung der Fertigungsfläche in Zeiten der Industrialisierung.

1911

Die Zeichen der Zeit erkennend, beschließt Auguste die Aufgabe des Baus von Dampfkesseln und fokussiert den Betrieb stattdessen auf die Herstellung von Kesseln und Apparaten für die aufblühende chemische Industrie.

1920

Nach dem Tode des Gründers im Alter von 77 Jahren erfolgen die Umwandlung des Unternehmens in eine KG und die Übernahme der Geschäftsführung durch Sohn Carl Detombay, der das Geschäft fortan verstärkt auf die Herstellung von Verdampfern und Wärmetauschern spezialisiert.

1928

Der Ausbau der elektrischen Infrastruktur und der Bau eines Transformatorenhauses ermöglichen die Schaffung effektiverer Produktionskapazitäten und die Entwicklung der Schweißtechnik als neue Form der Blechverbindung.

1939

Nach starker Expansion des Geschäfts aufgrund großer Nachfrage nach „Detombay-Produkten“, insbesondere aus der chemischen Industrie, dem Bergbau, der Hüttenindustrie und der Zuckererzeugung, erfolgen erzwungenermaßen die Ausrichtung auf die Herstellung von Kriegsgut und schließlich die Zerstörung großer Teile der Produktion während der Kriegshandlungen.

1947

Am 2. Juli erteilt der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen der Firma Detombay eine neue Produktionserlaubnis. Der Wiederaufbau des Betriebes beginnt.

1960

Nach dem Tode Carl Detombays tritt dessen einziger Enkel, Dr. Gustav Lutter, am 27. Mai seine Nachfolge an.

1962

Nach dem Ausscheiden des technischen Leiters Fritz Krings übernimmt Dipl.-Ing. Hubert Löbler dessen Aufgaben und richtet den Betrieb verstärkt auf den Bedarf der chemischen Industrie an großen Kesseln und Apparaten aus. Zudem wird der Bau von Walzen und Zylindern in das Fertigungsprogramm des Unternehmens integriert.

1976

Hubert Löbler und Hermann Hilgers übernehmen die Geschäftsführung der Aug. Detombay GmbH & Co. KG und werden im Jahre 1985, nach dem Tode des Gesellschafters Gustav Lutters, auch deren Eigentümer.

1987

Dipl.-Ing. Klaus Horst wird technischer Leiter des Unternehmens.

1988

Das Unternehmen Aug. Detombay feiert sein hundertjähriges Bestehen.

1992

In Zwickau (Sachsen) wird ein zweiter Fertigungsstandort begründet, an dem Stahlkonstruktionen und Behälter gefertigt und Montageleistungen angeboten werden, die vorwiegend von ostwärts expandierenden Kunden nachgefragt werden.

2000

Das Unternehmen bezieht seine neue Fertigungshalle mit angeschlossenen Geschäftsräumen in Langerwehe-Jüngersdorf, die rasch durch einen zusätzlichen Anbau erweitert wird.

2009

Dipl.-Ing. Klaus Horst übernimmt nach dem Tode Hubert Löblers die Geschäftsführung.

2019

Im Rahmen einer wirtschaftlichen Restrukturierung erfolgt die Übernahme des Geschäfts der Aug. Detombay GmbH & Co. KG durch die VULKAN Edelstahlkomponenten GmbH, einem auf die Herstellung hitzebeständiger Schweißkonstruktionen spezialisierten Dürener Unternehmens. Neben den vorhandenen Fertigungskapazitäten und Mitarbeitern übernimmt VULKAN in 2022 schließlich auch den Namen der Unternehmung Aug. Detombay – im Sinne der Fortsetzung einer erfolgreichen Tradition